Farid Bang, der im Chart-Duell mit Platz 2 für “Blut” zwar den kürzeren gegen die 187 Strassenbande mit dem Kollabo-Album “High & Hungrig 2” von Gzuz und Bonez MC zog, muss sich über Erfolglosigkeit bei weitem keine Sorgen machen.
Der in Derendorf (Stadtteil von Düsseldorf) lebende Rapper sprach jetzt mit der Westdeutschen Zeitung über seine Ambitionen als Rapper, die richtungsweisende Zusammenarbeit mit Kollegah (“Jung Brutal Gutaussehend“), seine Meinung über Battles im Deutschrap und seine finanzielle Lage basierend auf den Verkaufszahlen seines Labels Banger Musik.
So erklärt Farid, dass er schon immer den Drang hat in dem Feld, in dem er tätig ist, der Erfolg zu haben. Ursprünglich war es der Sport, als er jedoch in die Rapszene wechselte wollte er bereits zu Beginn in die Charts.
Farid Bang: Wichtige Kontakte und Battlerap
Der Kontakt mit Summer Cem oder Eko Freshs Signing bei German Dream seien wichtige Meilensteine in seiner Karriere gewesen. Sein richtiger Durchbruch sei dann mit dem Kollabo-Album “Jung Brutal Gutaussehend” im Jahr 2009 mit Kollegah gewesen. Mit dem zweiten Teil der Reihe, der 2013 erschien, konnten die beiden den Gold-Status erreichen.
Die Facette Battlerap sehe er als ein Duellieren zweier Rapper auf ganz hohem künstlerischem Niveau. Daher fessle ihn diese Kunstform besonders. Heute mit 30 denke er teilweise über manche Lines häufiger nach, als es einfach zu rappen wie er es Anfang seiner jungen 20er getan hätte.
Verkaufszahlen von Banger Musik
Finanziell gehe es Farid Bang heute sehr gut. Alleine über sein Label Banger Musik verkaufe er innerhalb eines Jahres 250.000 Einheiten. Seine finanzielle Freiheit nutzt er heute für Kampf- und Kraftsport und für das Reisen, das er immer wieder auf seinen Social-Media-Profilen dokumentiert.
Farid Bang: Projekte ausserhalb von Rap
Projekten ausserhalb des Raps sei Farid nicht abgeneigt. Zuletzt übernahm er in den beiden Teilen von “Fack Ju Göhte” jeweils eine kleine Rolle neben dem Hauptdarsteller Elyas M’Barek. Wenn er ein Projekt feiern würde, würde er es auch umsetzen.
Das komplette Interview kann hier nachgelesen werden.
Aktuell plant Farid Bang mit Kollegah bereits einen dritten Teil der Reihe “Jung Brutal Gutaussehend“. Im Rahmen eines Live-Auftritts erklärte der Banger-Musik-Chef, dass auf dem neuen Kollabo-Album wieder zahlreiche Rapper attackiert werden. Es wird somit nicht langweilig rund um den Düsseldorfer Rapper.
