„Ich hatte eine illegale Escort-Agentur!“: Schwesta Ewa spricht offen über ihre Verurteilung und die Hintergründe

In der vergangenen Woche ging Schwesta Ewa live und wandte sich erstmals an ihre Fans und Follower, um ihre Sicht der Dinge zur Verhaftung und anschließenden Verurteilung mitzuteilen.

Schwesta Ewa: Statement zu Verhaftung und Verurteilung

Die Alles-oder-Nix-Rapperin erklärt offen, dass sie keinen Hehl daraus machte, dass Frauen für sie im Rahmen einer gegründeten, „illegalen Escort-Agentur“ arbeiteten. Es sei ein 50/50-Deal vereinbart gewesen.

Am Tag ihrer Festnahme habe sich nicht gewusst, um was „es sich dabei dreht“. Sie sei zu dem Zeitpunkt im Studio gewesen und habe geschlafen. 20 bis 30 maskierte Männer eines SEK-Einsatzteams seien dann vor ihr gestanden.

Stalkerin zeigte Schwesta Ewa an

Alles habe damit begonnen, dass eine Stalkerin, die in sie verliebt gewesen sei, täglich in ihrer eigenen Bar, die „Stoltze Bar“, gekommen sei. Nach einiger Zeit habe Ewa ihr einen Job als Prostituierte angeboten, doch sei psychisch zu schwach für diese Art von Arbeit gewesen. Daraufhin habe ihr Ewa keine Jobs mehr gegeben und auch keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt. Die Stalkerin habe sich dann auf Youtube Tutorials angesehen wie man sich „blaue Flecken“ und „Würgemale“ schminken könne und sei mit diesen „Beweisen“ zur Polizei gegangen, um Ewa anzuzeigen. Dort sagte sie auch, dass Ewa sie zur Prostitution gezwungen haben. Die Anzeige sei zwar fallen gelassen worden, doch daraufhin geriet Schwesta Ewa ins Fadenkreuz und wurde über ein Jahr observiert.

Menschenhandel, Zwangsprostitution, Steuerhinterziehung und Körperverletzung

Damals habe Ewa verschiedene Wohnungen im Raum Frankfurt angemietet und die Damen ihres Escort-Services persönlich „von Hausbesuch zu Hausbesuch gefahren“.

Nach ihrer Verhaftung habe sie in der Zelle zum ersten mal ihre Anzeige wegen „Menschenhandels“, „Zwangsprostitution“, „Steuerhinterziehung“ und „Körperverletzung“ gelesen. Sie habe daraufhin direkt eine Aussage gemacht. Sie sei noch nicht vorbestraft gewesen und sofort geständig gewesen. Sie habe den „Mädels“ auch tatsächlich „Ohrfeigen gegeben“, das habe sie nicht bestritten. Sie sei auch in ihrer Erziehung geschlagen worden, daher habe sie auch Schläge angewandt. Die „Ohrfeigen“ wären jedoch nicht im Zusammenhang mit der Prostitution gefallen.

Die „Mädels“ hätten direkt nach dem Aufstehen Drogen konsumiert oder ihre Unterwäsche nicht gewechselt, daher habe sie so gehandelt. Sie räumt jedoch ein, dass sie dazu kein Recht gehabt hätte. Sie habe trotz der Vorfälle jedoch niemals Frauen zur Prostitution gezwungen. Durch ihren Erfolg als Rapperin hätten sich sehr viele Frauen bei ihr völlig freiwillig gemeldet. Sie hätte sogar eine Warteliste gehabt. Die Frauen, die für Ewa gearbeitet hätten, seien bereits vor der Zeit bei der Künstlerin bereits in der Branche tätig gewesen, auch nach ihrer Festnahme.

Nach ihrer 8-monatigen Haftstrafe müsse sie jetzt noch ein Jahr und einen Monat „in den Knast“. Ihr drohen jedoch bis zu vier Jahre.

Schwesta Ewa befindet sich während der Aufnahme laut eigenen Aussagen 200 Meter Luftlinie von dem Gefängnis entfernt.

Den kompletten Stream könnt ihr euch hier ansehen:

Schwesta Ewa zeigt ehemaligen Straßenstrich

Erst vor kurzem zeigte Schwesta Ewa ihren damaligen Platz, an dem sie in Bonn als Prositutierte anzutreffen war.

Neues Album von Schwesta Ewa angekündigt

Zuletzt kündigte Schwesta Ewa ihr neues Solo-Album an und verkündete bereits den Albumtitel. Bis dato wurde noch kein Releasedate des Albums veröffentlicht.

0 Comments Und was denkst Du? →